Gästebuch

 

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14 Einträge auf 3 Seiten
Klaus Eckert
24.04.2017 09:02:20
Hallo und besten Dank für die private Initiative.
Leider ist es unseren Gemeinderäte egal was die Uttenreuther / Weiherer Bürger wollen ( Siehe Ignoranz des Bürgerentscheids zur Südumgehung). Auch wird immer mit zweierlei Maß gemessen, denn in seiner Rede zur Eröffnung des Fotovoltaik-Parks auf den Punkern hat der Bgm. Herr Ruth u.a. erwähnt, dass der Bau fast, wegen den gleichen Problemen wie bei der Südumgehung, nicht durchführbar gewesen wäre. Jedoch konnten jetzt alle Probleme behoben werden.
Es ist sehr schade, dass jetzt auch noch die Orte durch einer optisch verbreiterten Straße (Erweiterung durch Fuß- und Radweg) noch mehr geteilt werden. Und was nützt uns der sogenannte Flüsterasphalt, es ist doch egal auf welcher Teerschicht die Autos, Lkw´s und Busse stehen. Der Flüsterasphalt ist 1. teurer, nicht so lange strapazierfähig und Pflege intensive.

Fazit: die Umgehungsstraße verlagert das Problem des Verkehrs nur nach außerhalb der Ortschaft, erhöht die Lebensqualität und erleichtert das Leben innerhalb der Ortschaft.

PS: 1996 kosten die Jahreskarte Weiher - Erlangen 20,- DM / pro Monat, 2017 sind die Kosten bereits bei 34,- € pro Monat.
Peter Czervuk
03.04.2017 23:35:43
Hallo,
eine Umgehungsstraße stellt stets eine Verlagerung der Probleme dar, keine Beseitigung - das sollte man immer im Hinterkopf behalten.

Oftmals entsteht sogar ein mehr an Belastung für Mensch und Natur, denn diejenigen, die durch den morgend- und abendlichen Stau bewusst auf Rad oder ÖPNV umgestiegen sind, hätten mit einer Umgehung einen Anreiz zurück zum PKW.

Selbst wenn die Emissionsbelastung an Lärm und Abgasen lediglich gleich bliebe, müsste eine beachtliche Schneise in das, nein Unser Naherholungsgebiet geschnitten werden und eh schon knappe Natur wird weiter zerstört. Obendrein ist, wenn man es bewusst provokant formulieren will, für gleichbleibende Belastung, verlagert an andere Stelle bei gleichzeitig heftigen Eingriff in das Naherholungsgebiet auch noch eine ganz schöne Stange an Steuergeldern zu zahlen.
Dafür muss es Alternativen geben, die die richtigen Anreize setzen.

Wie wäre es das Geld der Umgehungsstraße bspw. als Subvention in diejenigen zu investieren, die ÖPNV/Rad etc. tatsächlich und überwiegend für den täglichen Arbeitsweg nutzen. So könnte ein Jahresticket bei nachweislichem Einsatz (bspw durch Stempel Busfahrer o. ä.) an x% der Arbeitstage im Jahr komplett erstattet werden - das gibt einen klaren Anreiz. Oder das nachweisliche Nutzen einer Fahrgemeinschaft Kfz-steuerbegünstigend wirken zu lassen.

Versetze ich mich in die direkten Anwohner der Hauptstraße bzw. der ersten 2-3 Reihen kann ich den Ruf nach weniger Lärm und Schadstoffausstoß sicher nachvollziehen. Ich bitte aber bei der Umgehungsstraße neben den oberen Punkten auch die Verlagerung auf einen anderen Personenkreis zu beachten. Schaut man sich auf den Plänen die Nähe der im Süden Buckenhofs und Uttenreuths verlaufende Umgehung einmal an, werden insbesondere die im südlichsten Bereich Lebenden bei Bau einer solchen Straße künftig mit mehr Lärm und Schadstoffausstoß konfrontiert werden - auch wenn es Lärmschutzwände etc geben sollte. Hieran sieht man einmal mehr, es ist und bleibt lediglich eine Verlagerung.
Esther Schuck
16.03.2017 15:08:18
Hallo,
auf der website steht: "Die jährlich steigende Zunahme der Verkehrsdichte könnte durch eine Ortsumgehung aus den Ortschaften verlagert werden." Diese Aussage ist aus verschiedenen Gründen falsch: 1. seit 2004 stagniert das Verkehrsaufkommen auf der ST 2240 durch Uttenreuth (belegt durch die offizielle Dauerzählstelle östlich von Uttenreuth). Zu den ca. 12.000 Fahrzeugen kommen aus Uttenreuth noch ca. 4000 Fahrzeuge dazu (gezählt in beide Fahrtrichtungen). 2. Nur ein Teil des Durchgangsverkehrs könnte auf eine Umgehung verlagert werden, ein beträchtlicher Teil würde auf der alten Straße verbleiben. Zusammen mit dem Verkehr auf der neuen Umgehungsstraße würde die Verkehrsbelastung insgesamt noch zunehmen. Deshalb ist die Südumgehung keine wirkliche Lösung des Verkehrsproblemes. Mittel- bis langfristig wird sich die Mobilität (u.a. der Pendler) ändern, wir brauchen dafür eine echte Alternative zum Auto - und das ist die Stadt-Umland-Bahn. Spätestens wenn die StUB erst einmal in Erlangen fährt, werden die Gemeinden am Ostast eine Verlängerung bis Neunkirchen verlangen.
Hubert Schorer
13.03.2017 19:05:19
Hallo zusammen,
meiner Meinung nach, sollten wir die Tote ( Südumgehung Uttenreuth/Buckenhof) ruhen lassen, die nach jahrelangem Prüfen und Begutachten endlich beerdigt wurde. Ein Neuaufguss der Umgehungsstraßenkette, die die Würzburger mit der Berliner Autobahn verbinden würde und somit noch mehr LKW-Verkehr ( mautfrei und ohne Stau ) anzieht, halte ich für eine schlechte Idee. Vielmehr sollte der ÖPNV ( hier im Besonderen die Stadtumlandbahn ) und der Fahrradverkehr ( Thema Fahrradschnellwege ) gefördert werden, um einen weiteren Flächenverbrauch in den letzten ruhigeren Ecken zu verhindern. Gebraucht werden Verkehrskonzepte, die nicht rückwärtsgewandt auf den motorisierten Individualverkehr bauen, sondern auf leistungsfähige, umweltfreundliche Verkehrssysteme ( schon wieder Stadtumlandbahn ). In diesem Zusammenhang sollten auch die Umgehungsstraßen um Neunkirchen a.B. und um Dormitz überdacht werden, zumal der Stau dann nur verschoben wird. Selbst wenn alle Umgehungsstraßen gebaut würden, würde sich der Stau eben in Erlangen verstärken.
Mit freundlichen Grüßen
Hubert Schorer
Wulf Niemann
11.03.2017 14:59:06
Die General-Überschrift ist ein Witz:
Die Umgehungsstraße würde noch mehr Verkehr anlocken. Viel Naturraum müsste für die Straße zerstört werden. Die Gesundheit der Menschen ist durch mehr körperliche Bewegung an der frischen Luft zu verbessern (z.B. Radfahren) und nicht durch Fahren im eigenen Auto.
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