Lärm und Abgase von ca. 5,4 Mio Fahrzeugen und ca. 177.000 Lkw pro Jahr schädigen die Gesundheit der Bürger!!!

 

Bei der amtlichen Verkehrszählung 2010 wurden täglich ca. 15.960 Fahrzeuge davon ca. 485 Lkw registriert.  

 

Verkehrslärm

Zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Einwirkungen durch Verkehrsgeräusche, dürfen nach der Verkehrslärmschutzverordnung folgende Werte nicht überschritten werden:

 

(16. Bundesimmissionsschutzverordnung)

 

Wohngebiete / Kerngebiete:

  • Tag: 59 dB(A) / 64 dB(A)

  • Nacht: 49 dB(A) / 54 dB(A)

 

Welcher Verkehrslärm herrscht in Uttenreuth und Weiher?

Dies wird anhand der Verkehrsdichte nach RLS-90 errechnet. Dabei ergeben sich für die direkten Anwohner folgende Werte:

  • Von Erlangen / Buckenhof durch Uttenreuth:   Tag: 67,9 dB(A)  /  Nacht: 60 dB(A)

  • Von Uttenreuth durch Weiher:                          Tag: 66,7 dB(A)  /  Nacht: 58,8 dB(A)

 

Die Bürger von Uttenreuth / Weiher sind also Tag und Nacht weit mehr dem gesundheitsschädlichen Lärm ausgesetzt, wie es die Vorschrift vorsieht!

 

Wie wirkt Lärm auf den Menschen?

Hohe Schallintensitäten und chronischer Lärmstress können zu zahlreichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen des Menschen führen, z.B.:

 

- Schwerhörigkeit

- Ohrengeräusche (Tinnitus)

- Nervosität / Stressreaktionen

- Erhöhter Blutdruck

- Herz-Kreislaufkrankheiten

- Schlafstörungen

- Konzentrationsstörungen

- Herabsetzung der Lern- und Leistungsfähigkeit

- Beeinträchtigung bei der Erholung und Entspannung

- Störung der Kommunikation

 

 

Medienberichte, die die Auswirklungen von Lärm auf die Gesundheit thematisieren:

 

Krank durch Lärm / 4.000 Herzinfarkte durch Straßenlärm:

An Lärm kann man sich nicht gewöhnen. Bei Lärmbelastung schüttet der Körper Stresshormone aus. Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, wird so auf Dauer erhöht. Die Stressreaktionen laufen unbewusst über das autonome Nervensystem und treten deshalb auch im Schlaf auf. Nach einer Schätzung des Helmholtz Zentrum München, sind pro Jahr in Deutschland rund 4.000 Herzinfarkte auf diese Lärmbelastung zurückzuführen.

(Quelle: ZDF)

 

 

Krank durch Lärm (Das Erste 01.04.2014)

Verkehrslärm - mehr als 50 Prozent der Deutschen leiden darunter. Ihre Sorge ist berechtigt. Neue Studien zeigen, dass Lärm die Gesundheit massiv schädigt und sogar das Herzinfarktrisiko erhöht. Die Politik müsste handeln, doch das kostet Geld. Report München über eine unterschätzte Gefahr. (Autoren: Pia Dangelmayer, Sebastian Kemnitzer).

(Quelle: YouTube / Link anklicken, Film läuft ab)

 

 

 

Spiegel-Online (27.04.2014)

Lärm setzt gefährliche Kaskade in Gang, auch wenn der Betroffene den Lärm gar nicht bewusst wahrnehme oder nicht als störend empfinde – etwa im Schlaf, sagt Stefan Kääb, Leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Je länger ein Mensch in zu lauter Umgebung lebe, desto größer werde sein Risiko für gesundheitliche Probleme. Viele Betroffene und auch Mediziner hätten Lärm als mögliche Krankheitsursache noch nicht präsent.

(Quelle: Spiegel-Online / Link anklicken, Bericht erscheint)

 

 

 

Abgasbelastung

Abgase von Kraftfahrzeugen bestehen aus einer Vielzahl von Substanzen, die bei der Verbrennung des Kraftstoffes im Motor entstehen und die fast alle für sich genommen schon hochgradig schädlich auf Mensch, Tiere, Pflanzen und die gesamte unbelebte Umwelt wirken.

 

 

Todesursache Autoabgase

In Deutschland sterben dreimal mehr Menschen vorzeitig wegen Feinstaub aus Abgasen als bei Verkehrsunfällen!

 

Der meiste Feinstaub wird dort eingeatmet, wo man ohnehin nicht gern steht, an der Ampel. Gerade beim Anfahren schnellen die Werte enorm in die Höhe, schreiben Anju Goel und Prashant Kumar von der University of Surrey in Guildford in der Fachzeitschrift „Atmospheric Environment“. Autofahrer, Radler, und Fußgänger sind Nanopartikeln aus dem Straßenverkehr ausgesetzt. Die winzigen Teilchen dringen tief in die Lunge ein und steigern das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich.

(Quelle: 14.02.2015 © WeltN24 GmbH 2015)