Nachfolgende Verbesserungsvorschläge und Erläuterungen erscheinen uns für sinnvoll:

 

Unser gemeinsames Ziel der Ortschaften Uttenreuth und Weiher muss die schnelle Umsetzung einer Umgehungsstraße durch die politischen Verantwortlichen erwirkt werden. Dies geschieht um für die Zukunft eine gute und umweltverträgliche Verbesserung für alle Bürgerinnen und Bürger zur derzeitigen relevanten und belastenden Verkehrsproblematik herstellen zu können.

 

 

Mit einer Umgehungsstraße für Uttenreuth / Weiher sehen wir:

 

 

Eine starke Reduzierung des Schwerlastverkehrs durch die Ortsmitte:

Die Ortsdurchfahrt Uttenreuth (Staatsstraße 2240) ist mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsmenge von ca. 15.960 Kfz/Tag = (im Jahr ca. 5,4 Mio) und durch Weiher von ca. 11.292 Kfz/Tag = (im Jahr ca. 4,1 Mio.) (Verkehrszählung aus 2010) eine der meist befahrenen Staatsstraßen in Bayern.

Die jährlich steigende Zunahme der Verkehrsdichte könnte durch eine Ortsumgehung aus den Ortschaften verlagert werden. Ein gewisser Restverkehr wird weiterhin die Orte durchqueren bzw. Teilstrecken der Ortsstraßen nutzen.

 

Eine verminderte Belastung an Lärm und Abgasen erreichen:

Lärm und Abgase (inklusive Feinstaub) werden ohne eine Ortsumgehungsstraße weiter stetig ansteigen. Die Möglichkeit von sog. Grüninseln zur Verkehrsberuhigung in der Fahrbahnmitte, sollten hier auch nochmals überdacht werden.

Bei sog. Grüninseln muss stets abgebremst und danach wieder beschleunigt werden, was besonders im LKW - Verkehr zusätzlich Feinstaub freisetzt und den Lärmpegel evtl. drastisch ansteigen lässt!

Auch eine Verringerung der Hauptstraßenbreite, wäre eine kontraproduktive Handlung mit nicht absehbaren Folgen für den allgemeinen Verkehrsfluss.

Ein vorgesehener Flüsterasphalt zur Verkehrsberuhigung der Hauptstraße wird nur eine Schönheitskorrektur darstellen aber nicht das steigende Verkehrsaufkommen aus den Orten verlagern. Zum Thema Flüsterasphalt finden Sie unter Zahlen und Fakten einen Link zum Artikel mit weiteren Argumentationen von Fachleuten die gegen so eine Lösung in stark befahrenen Straßenabschnitten sprechen.

Durch eine Umgehungsstraße senkt sich automatisch der Lärm und die Abgase im selben Ausmaß bzw. durch die fast gänzliche Verbannung des Schwerlastverkehrs aus den Orten. So reduzieren sich Lärm und Abgase um 80 % !

 

 

Sichere Wege für (Schul)Kinder und ältere / behinderte Mitbürger fördern:

Mit dem derzeitigen Verkehrsaufkommen ist es Kindern auf dem Weg zum Kindergarten, Schule oder zu Freunden sehr schwer möglich, die Ortsstraße zu queren ohne zu rennen und dabei regelmäßig ihr Leben und somit Unfälle mit Personenschaden zu riskieren. Auch können durch die kurzen Ampelschaltungen, Senioren und Gehbehinderte die Hauptstraße kaum, beziehungsweise so gut wie nie in der derzeitigen Grünphase queren!

 

 

Dieser Zustand ist nicht länger akzeptabel!

 

Eine Ortsumgehung beruhigt den Verkehr auf ein Minimum und vermeidet fast alle gefährlichen Situationen im Straßenverkehr.

 

 

 

Die Möglichkeit einer positiven Ortsentwicklung schaffen:

 

Weniger Verkehr im Ortskern macht das Leben an der Hauptstraße wieder attraktiver für alle Bürger! Der Ortskern kann somit verkehrsberuhigt und lebenswert gestalte werden! Auch das in den letzten Jahren vermehrte Auftreten von Unfällen mit Personenschaden kann somit stark reduziert werden.

 

 

Den ÖPNV weiter ausbauen und stärken:

Mit weniger Verkehr auf der Hauptstraße könnte der ÖPNV weiter ausgebaut werden. Wir sehen durch die schon zugestimmte Umsetzung des kommenden intelligenten Bussystemes einen großen Baustein zur Verbesserung der Verkehrssituation.